Michael Scharl

Fullstack Webdeveloper • Vienna

48 Stunden Tesla - Die Überraschung

~ 3 Minuten

Zu meinem 24. Geburtstag habe ich eines der besten Geschenke bekommen, welche ich mir im Moment vorstellen kann. Meine baldige Frau (wir waren auch vor dem Geschenk schon verlobt) hat mit ihrer und meiner Familie zusammengelegt und mir 48 unvergessliche Stunden in einem Tesla Model S P85 geschenkt. Weil ich es aber so gerne erzähle möchte ich etwas ausholen. Schon zwei Wochen zuvor habe ich vermutet das etwas größeres geplant ist. Immer wieder wurde ich nach der Adresse meiner Firma gefragt und wann genau ich am Tag X das Büro verlasse und ob es eh kein Problem ist wenn die "Party" erst am Freitag (also ein Tag nach meinem Geburtstag) steigt. Allerdings hatte ich noch absolut keinen Schimmer was mich erwartet. Im Laufe der Zeit

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Die erste Punktlandung

~ 2 Minuten

Nach drei Monaten und etwa 2.300 Kilometer haben wir schon einige Erfahrungen mit der Reichweite in der Stadt, auf Landstraßen, Autobahnbereich und der Ladezeit gemacht. Unsere Fahrt nach Vorchdorf war zwar ein neues Highlight was die Streckenlänge angeht, allerdings habe ich keine weiteren Überraschungen erwartet. Die Route habe ich sowie bei unserer ersten Fahrt, die an die Reichweitengrenze geht, mithilfe von GoingElectric berechnet. Das große Verzeichnis an Ladesäulen (vor allem Schnellladesäulen) macht es einfach die Route und Fahrtzeit zu berechnen. Geplant habe ich zwei Stopps, einmal in Sankt Pölten und einmal in Sankt Valentin. Die Fahrt bis Sankt Pölten ist dank vollem Akku überhaupt kein Problem. Dort gibt es eine 10-15 Minuten Pinkelpause für die kleinen Blasen, und dann geht es auch schon wieder

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Die erste Abrechnung

~ 1 Minuten

Unsere erste Ökodrive Rechnung hat nicht viele Überraschungen beinhaltet. Nach nun drei Monaten mit Carsharing-E-Auto statt eigenem Verbrenner, haben sich viele Dinge geändert. Zusammengefasst sind wir in den zwei abgerechneten Monaten je 753 Kilometer gefahren. Das sind im Schnitt etwa 25 Kilometer am Tag und liegt damit knapp 10 Kilometer unter der Fahrleistung unseres alten Autos mit 34 KM/Tag. Allerdings ist dieser Vergleich noch sehr wage, da wir für halbwegs relevante Daten noch mindestens 10 Monate warten/fahren müssen. Trotzdem kann man schon sagen, dass wir vielleicht nicht weniger lang aber weniger oft Fahren. Durch die Notwendigkeit der Buchung des Fahrzeugs "müssen" wir unsere Fahrten im Vorhinein planen. So fassen wir viele Fahrten zusammen, die wir sonst vermutlich einzeln gefahren wären. Auch das spart

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Bezwingung der "Reichweitenangst"

~ 3 Minuten

Eines der zwei vermutlich am häufigsten verwendeten Argument gegen Elektroautos ist die Reichweite. Und auch wenn ich unterwegs von interessierten Passanten angesprochen werde ist spätestens die zweite Frage: "Und wie weit kommt man damit?". "Unser" Kia Soul hat laut Hersteller eine Reichweite von 212Km. Diese Angaben sind meiner Erfahrung nach in etwa so genau wie die Angaben der Liter/100km bei Verbrennungsmotoren, also um etwa 20% verfehlt. Tatsächlich berechnet der Bordcomputer bei einer vollen Ladung etwa 160Km und das ist, so wie ich das Auto bisher kenne, weitaus realistischer. Trotzdem halte ich es nicht für unmöglich die 200Km zu erreichen. Wenn man zum Beispiel nur im Stadtverkehr unterwegs ist und einen sanften rechten Fuß hat, kann sich das ausgehen. Bei der Entscheidung ob ein Elektroauto

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Experiment Elektroauto ⚡️

~ 2 Minuten

Anfang des Jahres, zur Fälligkeit der Pickerl-Überprüfung, standen wir (meine Verlobte & ich) vor der Entscheidung, ob wir unser Auto behalten oder nicht. Ich hatte meinen Alfa sehr gern, obwohl ich in den drei Jahren die er in meinem Besitz war zu jedem Pickerl einige Hundert Euro reinstecken musste. Da die Sportlimousine nicht unbedingt für eine Familie mit zwei Kindern und Hund geeignet ist, haben wir uns nach alternativen umgesehen. Gar kein Auto kam nicht wirklich in Frage. Es wäre zwar irgendwie möglich gewesen, aber gemütlich wäre es sicherlich nicht geworden da wir auch zum Einkaufen mit dem Zug hätten fahren müssen und das kann ich mir nicht sehr komfortabel vorstellen. Nach einigen Tagen Überlegungen habe ich mich an das E-Mobilitäts-Event Anfang 2015 in der

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